Logbuch
Die Entwicklung von TOTA-Österreich
Die Entwicklung von TOTA-Österreich
16. März 2026 🎉
Heute wurde der 400ste österreichische Turm in die Datenbank eingetragen!
Josef OE3BIY erarbeitet die ersten Diplome -und das nur eine Woche nach Bekanntwerden des Programms! Wir gratulieren!
15. März 2026
Das TOTA-Programm wird im Österreich-Rundspruch vorgestellt.
(Erwähnungen bei -25:40, -19:00, -4:50)
14. März 2026
Gerhard OE4GTU und Fritz OE4FJM stellen auf dem Youtube-Kanal AlpineRadioWaves das TOTA-Programm vor, erklären ausführlich die Funktionen der Website und das Regelwerk. (deutsch).
11. März 2026
Jürgen OE4JHW berichtet auf seinem Youtube-Kanal AlpineRadioWaves erstmals über das neue TOTA-Programm (englisch)
10. März 2026
Das TOTA-Programm wird über WhatsApp den burgenländischen Funkamateuren vorgestellt
9. März 2026
Die WhatsApp-Gruppe OE-TOTA wurde eingerichtet.
Um der Gruppe beitreten zu können, verwende bitte diesen >LINK
8. März 2026
Das TOTA-Programm erstmal bei einem Clubtreffen vorgestellt.
Gerhard OE4GTU und Fritz OE4FJM stellen beim Clubtreffen des ADL042, ADL402 und ADL403 das neue TOTA Programm vor.
🗼 1. März 2026
Die Österreichischen Türme OER werden freigeschaltet und sind somit ab sofort offizieller Teil des TOTA-Programms.
2025 startet der tschechische Funkamateur Ivan Holinka, OK2IH mit einem kleinen Team das Projekt Rozhledny.cz. Die Datenbank tschechischer Funktürme und das dazugehörige Diplomprogramm geht am 1. August 2025 on Air.
Schon bald interessieren sich die Nachbarstatten für das interessante Programm:
1. Dezember 2025, Slowakei: In Zusammenarbeit mit dem slowakischen Amateurfunkverband wird das Programm um weitere 172 slowakische Türme erweitert.
1. Jänner 2026, Deutschland: Das Funkamateur-Diplomprogramm wird auch auf Deutschland ausgeweitet. Das macht einen neuen einheitlichen Namen notwendig:
TOTA - Towers On The Air. Der gemeinsame Webauftritt ist nun auch unter wwtota.com erreichbar.
1. März 2026, Polen und Österreich: Es ist soweit, neben Polen ist nun auch Österreich Mitglied der TOTA-Familie.
Doch wie kam es dazu?
Gerhard, OE4GTU bringt TOTA nach Österreich
Am 6. Februar 2026 hört OM Gerhard, OE4GTU zum ersten Mal: "CQ TOTA, CQ TOTA". Er recherchiert im Internet und stößt auf das Programm von OK2IH. Dabei muss er feststellen, dass in Österreich nur eine Hand voll Türme im Raum Salzburg eingetragen sind. Er nimmt daraufhin Kontakt mit OK2IH auf und beschließt, TOTA auch in Österreich bekannt zu machen.
Zusammen mit Fritz, OE4FJM beginnt er, geeignete Aussichtstürme in Österreich zu suchen. Neben eigenen Erfahrungen werden dazu Wanderführer, Wander- und Freizeitkarten und das Internet durchforstet, Daten gesammelt und von Gerhard in die Datenbank eingetragen. Nach nur 14 Tagen sind bereits 300 Objekte erfasst - Ziel zu diesem Zeitpunkt ist, mit 1. Juni TOTA-Österreich zu starten. Doch es kommt anders:
Vom rasanten Fortschritt begeistert, gibt Ivan OK2IH am 28. Februar bekannt, dass Österreich bereits mit 1. März freigeschaltet wird.
Das ist MORGEN! STRESS!!!
In wenigen Tagen werden die letzten weißen Lücken auf der Österreich-Landkarte gefüllt und am 8. März - exakt 4 Wochen nach dem ersten CQ TOTA - wird TOTA-Österreich vorgestellt.
TOTA - seit 3.160 Jahren!
Nein, das ist kein Tippfehler. Die Ur-Idee ist ja wahrscheinlich noch viel älter. Aber die älteste Überlieferung einer Nachrichtenübermittlung mittels elektromagnetischer Wellen im Hochfrequenzbereich stammt aus dem Jahr 458 v. Chr.
Hier beschrieb der griechische Dichter Aischylos, dass Klytaimnestra, die Frau des Agamemnon, durch ein ausgeklügeltes System von Feuersignalen die Nachricht vom Fall Trojas von Berg zu Berg bis nach Mykene senden lies. Der Trojanische Krieg endete etwa 1.135 vor Chr.
Funktechnik oder Funk (veraltet: „Funkentechnik“) ist eine Bezeichnung für die Methode, Signale mit Hilfe (modulierter) elektromagnetischer Wellen im Hochfrequenzbereich drahtlos zu übertragen.(Quelle: wikipedia)
Funken? Wer hats erfunden?
Später, aus dem Mittelalter, finden wir wieder zahlreiche schriftliche Hinweise auf die Verwendung dieser Technik. Mit Hilfe von Feuerstellen auf strategisch günstigen Punkten wurde vor herannahenden Gefahren, meist Einfälle feindlicher Truppen gewarnt. Diese waren je nach Region unter Lärmfeuer, Kreidfeuer, Signal-, Wacht- oder Warnfeuer, und anderen Namen bekannt.
(Der bei uns, im Südosten von Österreich, übliche Begriff "Kreidfeuer" kommt übrigens aus den Lateinischen von quiritare für schreien, um Hilfe rufen und wurde später zu spanisch/portugiesisch gritar, italienisch gridare, englisch to cry, französisch crier).
Interessant für uns Funkamateure ist jedoch eine auf den 27. November 1642 datierte Urkunde:
Darin bestätigte der Feldkircher Vogt, Graf Jakob Hannibal von Hohenems, der damals noch selbständigen Gemeinde Tosters, das Recht, dass sie
"wie von alters hero von der Pflicht befreit sei, ihre wehrpflichtige Mannschaft im Kriegsfall nach Bregenz zu senden, denn sie habe die wacht und das[!] funckhen auf Tosterserburg zu versehen und zu versorgen." (Quelle: Manfred Tschaikner, Bludenzer Geschichtsblätter 120, S. 96)
Somit kann man (zumindest als Vorarlberger) getrost behaupten: Wir ham´s erfunden!
Der Burgfried der Burgruine Tosters ist somit ein ganz besonderes TOTA-Objekt!
OER-9008 | Burgfried Tosters | Feldkirch-Tosters | Vorarlberg |
73, euer Hobbyhistoriker Fritz OE4FJM
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Ja, eine Frage gilt es noch zu klären: Wer hat denn nun das Übertragen von Signalen mit modulierten elektromagnetischen Wellen erfunden?
Die (nicht ganz wissenschaftliche) Antwort versteckt sich hinter dem schwarzen Balken.
Die Indianer! ;-) (markiere den Balken mit der Maus)